Universelles Copyright

 

"Die vielfältigen Formen von universellem Copyright
- die humorvolle Seite"
Nachdem der allererste Meister aufgestiegen war, fühlten sich andere bereit,
ihm zu folgen. Am Tor des Aufstiegs gingen sie zum einchecken, aber leider
sagte ihnen das Aufstiegspersonal: Tut uns schrecklich leid, aber ihr könnt
noch nicht aufsteigen. Der erste aufgestiegene Meister hat im Büro der
Schöpferquelle ein Copyright auf den Aufstieg festgelegt.
Also hielten die werdenden Meister eine Konferenz ab, um darüber zu
beraten,
was zu tun sei. Einer hatte die Bedingungen mitgebracht, die zu erfüllen
waren, um das Copyright für den Aufstieg zu erhalten - er hatte sie gerade
per E-Mail aus dem Büro des Schöpfers erhalten. Sie
diskutierten eine Weile herum und sagten, dass sie ganz unbedingt
aufsteigen
wollten, egal was es auch kosten würde. Also platzierten sie eine Bestellung
für die Copyrights beim Büro des Schöpfers, um ganz sicher zu sein, dass sie
durch das Tor des Aufstiegs hindurch gelassen
werden würden. Leider jedoch konnten sie den zu zahlenden Betrag nicht
aufbringen, und sie mussten noch ein paar zusätzliche Zeitalter damit
verbringen, sich den Betrag zu erarbeiten, indem sie die Astralebenen von
verschiedenen Planeten reinigten.
Nachdem sie ihre Arbeit auf dem ersten Planeten abgeschlossen hatten,
erhielten sie eine Anweisung, auszuchecken und sich sofort zu einem anderen
Planeten zu begeben, denn der Planet, auf dem sie gearbeitet hatten, hatte
eine Botschaft vom Büro des Schöpfers empfangen: Tut uns sehr leid, aber
kürzlich hat sich herausgestellt, dass es in einem Paralleluniversum einen
ähnlichen Planeten gibt, der vor diesem hier erschaffen worden ist und auf
dem ein Copyright liegt. Deswegen müssen wir leider nächste Woche den
kopierten Planten dematerialisieren. Ihr habt 5 Tage Zeit, um abzureisen.
Auf dem nächsten Planeten besuchten sie eine After-work-party, wo alle sehr
hungrig waren und es kaum erwarten konnten, dass das leckere Essen nach
Rezepten von ausländische n Planeten aufgetragen werden würde. Aber da
kam
der Koch aus der Küche heraus und sagte: Tut mir leid, gerade ist eine
E-Mail gekommen, wir dürfen euch das versprochene Abendessen nicht
servieren, da seit gestern ein Copyright auf den Rezepten ist.
Letztendlich konnten sich die werdenden Meister es leisten, die Copyrights
für den Aufstieg zu erwerben und passierten das Tor, sie hatten ja ein
Copyright und da musste der Erleuchtungsgrad nicht mehr extra überprüft
werden. In der neuen Dimension erhielten sie einen Handzettel mit den
gültigen Regeln. In freudiger Erwartung der wundervollen Dinge, die sie
jetzt gedachten zu erschaffen, lasen sie: "Bevor ihr irgendetwas aus der
freien Energie heraus erschafft, geht sicher, dass ihr auch die Erlaubnis
dazu von der Schöpferquelle habt, denn Gott hat das Copyright auf alles."
Enttäuscht suchten sie nach einem Ort, wo sie sich niederlassen wollten, und
sie kamen an dem Meister vorbei, der damals zuerst aufgestiegen war und
sahen ihm eine Weile zu, wie er voll Entzücken eine nicht enden wollende
Vielfalt von Schönheit erschuf und erschuf und erschuf. ....
Als er eine kleine Pause einlegte, um einen Drink zu sich zu nehmen, sagte
er: "Willkommen, Leute, wie ihr ganz leicht sehen könnt, war ich ziemlich
beschäftigt damit, alles für eure Willkommensparty vorzubereiten. Ich hoffe,
ihr erfreut euch an meinen Schöpfungen!"
"Sicher tun wir das", antwortete einer der Neuankömmlinge. " Aber sag mir
eins, in den Regeln dieser Dimension heißt es doch, dass wir, bevor wir
etwas erschaffen, die Erlaubnis der Schöpferquelle dazu einholen müssen, da
Gott das Copyright auf alles hätte. Wie kann es dann sein, dass du
erschaffst und erschaffst, heißt das, du hast für all das von dir
Erschaffene wirklich die Erlaubnis vom Schöpferbüro eingeholt, bevor du
angefangen hast?"
"Nun, meine Lieben", antwortete der erste Meister. "Alles, was in der
Dimension aus der ihr gekommen seid, mit Copyrights zu tun hatte, stellt
sich als Illusion heraus. Der Schlüssel liegt darin, dass Gott in allem ist
und ich bin auch Gott. Ergo habe ich ein Copyright auf alles -
stimmt's?"

 

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